Fachtierarzt für Pferde
Dr. med. vet. Hans-Joachim Klein
Herford

Equidenpass und Mikrochip

Die gesetztlichen Anforderungen für Euiden (Pferde, Esel, Zebras und deren Kreuzungen) bei der Beantragung eines Equidenpasses sind in den letzten Jahren schrittweise gestiegen und haben seit Mitte 2010 die wohl entgültige Fassungerreicht. Nun muss für jeden Equiden ausnamlslos ein Pass beantragt werden, also auch für das Zebra, das im eigenen Garten gehalten und niemals an an einen anderen Ort verbracht wird.

HI-Tier = Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere

Seit mehreren Jahren gibt es in München beim HI-Tier 3 zentrale Datenbanken, und zwar für Rinder, für Schweine und für Schafen und Ziegen. Seit Mitte 2010 gibt es nun eine 4. Datenbank für Equiden. Damit soll eine lückenlose Kontrolle über die Haltung aller Equiden ermöglicht werden. Diese Kontrolle stützt sich auf 3 Säulen:

1. Implantation eines Mikrochips (Transponder)
2. Ausstellung eines Equidenpasses
3. Datensicherung in der Equidendatenbank

Der Pferdehalter beantragt zunächst einen Antrag ür die Beantragung eines Equidenpasses, entweder bei dem für sein Pferd zuständigen Zuchtverband oder bei der FN, falls das Pferd keinem deutschen Zuchtverband zugeordnet werden kann. Dann bestellt die FN entweder auf Antrag des Pferdebesitzers oder auf Antrag eines Zuchtverbandes einen Transponder, dren Nummer immer 15stellig nach folgendem Muster kodiert wird:

 

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